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Freitag, 29. April 2016

Bris|bane [ˈbɹɪzbən], Hauptstadt des Bundesstaates Queensland im Nordosten Australiens, liegt am Brisbane River, Ballungsraum hat zwei Mio. Einwohner

  Als meine Gastfamilie mich fragt, ob ich mit in den Urlaub an die Goldcoast kommen mag, denke ich zunächst: "Das wird irgendein Ort in Neuseeland sein. Sie werden mich ja nicht gleich am Anfang mit nach Australien nehmen."
Doch als Melissa mir die Flugdaten zusendet, sind alle Zweifel ausgeräumt und kurz darauf befinde ich mich schon wieder in einem neuen Land. Wie es der Zufall so will, kriege ich auch noch die Gelegenheit, meine Freundin Luisa und ihre Reisebegleitung Marie-Jo in Brisbane treffem zu können.
 Wir genießen die in Australien besonders beliebten Acai-Bowls und bummeln durch die Innenstadt, finden versteckte Lanes und lassen uns auf Pizza, Burger und (für mich natürlich) Kuchen in einer Bar mit Live-Musik nieder. Während wir uns mit kühler Bunderberg-Limo über unsere Erlebnisse aus Thailand austauschen, machen wir uns auf den Weg in den Hafen, wo Lui zwischen all den schicken, reich aussehenden Leuten ihre alseits bekannten fünf Minuten bekommt, die mich an unsere gemeinsamen Mathestunden erinnern lassen. Wie schön es ist, Freunde zu haben, die man nach drei Monaten auf der anderen Seite der Welt wiedertrifft, und sie noch so gerne um sich hat, wie davor!


Montag, 8. Februar 2016

Gi|li Tra|wan|gan, groesste der Gili-Inseln vor der Nordwest-Kueste von Lombok, Indonesien, etwa 700 Einwohner, auf der Insel gibt es keine motorbetriebenen Fahrzeuge

Auf Gili T wird man von bunt geschmueckten Pferden und Horden von Backpackern sowie Einheimischen auf klapprigen Fahrraedern erwartet. Wir hatten schon im Voraus einen Bungalow fuer unsere mittlerweile auf vier Personen geschrumpfte Gruuppe gebucht und waren ganz begeistert, endlich mal wieder einen eigenen Kuehlschrank zu haben. Nach der Ruhe und Einsamkeit auf Nusa Lembongan war uns nun nach durchtanzten Naechten und neuen Leuten. Gili T ist dafuer perfekt, da alles fusslaeufig zu erreichen ist und man keine Angst vor betrunkenen Motoorrollerfahrern haben muss. Wir hatten viel Spass!

Nu|sa Lem|bon|gan, Insel suedoestlich von Bali, Indonesien, Teil des Subdistrikts Klungkung ungefaehr acht Quadratkilometer gross, Bevoelkerung wird auf 5000 geschaetzt


Mit spottbilligem Ubertaxi und Speedboat geht es nun weiter nach Nusa Lembongan, wo uns glasklares Meer und unheimliche Ruhe erwartet. Die Insel plus Nachbarinsel Nusa Ceningan (auf welcher die Strassen eher an verwilderte Pfade erinnern) haben wir schon an einem Tag erkundet, sind aber trotzdem echt beeindruckt.
Wir leihen uns Schnorchelausruestung und ein Boot mit Fahrer aus und erkunden die Unterwasserwelt der Mangrove Bay. Das Wasser ist hier so klar, dass man meterweit sehen kann und die Farben strahlen. Man fuehlt sich wie in einem Animationsfilm!
Abends haben wir gerne einen Film im Restaurant 'The Theatre" gesehen, Indonesisch ist ueberall gut und mein taegliches Fruehstueck war der unheimlich leckere Breakfast Smoothie vom 'Eco Café' mit Datteln, Banane, Cashewnuessen und asiatischen Gewuerzen .

Mittwoch, 27. Januar 2016

Cang|gu, Kuestenort und zehn Kilometer langer Strand an der Suedkueste von Bali in Indonesien, zehn Kilometer noerdlich von Kuta,

Nach 3 Wochen Thailand, geht es fuer mich nach Canggu auf Bali. Canggu ist ein kleiner Surferort, in dem sicherlich mehr Einwanderer als Indonesen leben. Einerseits ist die australische Surferszene anhand der zahlreichen aussergewoehnlichen Cafes und Restaurants sowie Boutiquen und Boardshops zu spueren, andererseits erinnern die Reispaddies, die ab und an zwischen den Homestays zu finden sind, und die freilaufenden Hunde, Huehner und Kuehe an das wahre Indonesien.
Genau das geniesse ich ganze sieben Tage lang: Cafes (besonders empfehlenswert: Kuerbissalat im Avocado Café, die Bali-Bowls im Betelnut Café), Bars (zum Beispiel Deus Ex Machina, Old Men's und Pretty Poison) und Restaurants (Poke Poke und Bumis), die unterschiedlicher nicht sein koennten, Surfstunden, nette Leute aus aller Welt, das Layday-Surf-Hostel, die Ruhe und das Grillenzirpen zwischen den Reispaddies.
In Canggu habe ich auch Yannick aus Deutschland, Jeff aus den USA, Jonas aus Norwegen und Geert aus Belgien kennengelernt, mit denen ich den Wassertempel Tannah Lot besuchte. Gerade noch rechtzeitig kommen wir nach einer 20-minuetigen Rollerfahrt und dem Passieren einer Menge kitschiger Souvenirstaende an der von asiatischen Reisegruppen gesaeumten Kuestenlinie an. Wunderschoen!
Wir geniessen den Ausblick bis ploetzlich eine indonesische Maedchenclique ein Foto mit uns Machen will. Nach und nach schliesst sich ihnen eine gefuehlte Schulklasse an und das ganze artet in ein Fotoshooting aus. Wir fuehlen uns prominent!
Bei Pizza und Bintang beschliesse ich, mich den Jungs und Lisa aus Schweden anzuschliessen, nach Ubud weiterzureisen. Manchmal muss man wohl seine Plaene beiseite werfen und auf das Bauchgefuehl hoeren!

Dienstag, 5. Januar 2016

Ko Tao (Thai: เกาะเต่า) Insel (Thai: เกาะ - Ko) im Golf von Thailand,rund 70 km östlich des Isthmus von Kra, 45 km nördlich von Ko Pha-nganvor der Südostküste Thailands, gehört zur Provinz Surat Thani

Auf Koh Tao, der Schildkröteninsel, habe ich eine ganze Woche verbracht. Die Insel ist atemberaubend mit ihren weißen Stränden, dem türkisblauen Meer und dem Dschungel im Landesinneren. Als ich ankomme regnet es aus Kübeln. Zum Glück ist das Koh Tao Loft Hostel nicht weit vom Pier entfernt, sodass ich das Geld für ein Taxi spare und trotzdem nicht allzu nass werde. Dort angekommen treffe ich zwei Pärchen (Ziehen sich vergebene Menschen an?): Ian und Tasha aus Kanada und Christian und Pia aus Deutschland, mit denen ich ein regnerisches aber trotzdem nettes Weihnachten verbringe. Bei dem Sonnenschein, den Temperaturen und der Aufregung der letzten Wochen ist trotz kitschiger Weihnachtsbeleuchtung und -musik kaum Weihnachtsstimmung aufgekommen, weswegen ich kein allzu großes Heimweh habe.




Am ersten Weihnachtsfeiertag nehmen Pia, Christian und ich ein Boot nach Nang-Yuan, eine Miniaturinsel vor Koh Tao. Endlich spielt das Wetter mit, sodass von dem Traumstrand trotz der Massen an Touristen beeindruckt bin.
Mit neuer Motivation für die nächsten Tage buche ich einen Tauchkurs bei der Rainbowfish-Diving-School, eine deutschsprachige Tauchschule am Sairee-Beach. Im Gegensatz zu anderen, profitgeileren Tauchschulen auf Koh Tao sind bei Stefan höchstens 5 Schüler in einer Gruppe und man macht mehr Dives als üblich.
Der Tauchkurs gefällt mir total! Nicht nur meine Mittaucher sind unheimlich nett, auch unsere Lehrerin Sandra ist "megamäßig", sodass wir oft zusammen im Café Flowers essen oder ein paar Chang trinken.
Am letzten Tag des Tauchkurses werden wir von einer Videografin begleitet und haben das Glück beim letzten Dive eine Meeresschildkröte zu sehen. Der Film ist bei Stefans Tauchschule auch mit dabei - eine tolle Erinnerung!
Da wir über Silvester keine bezahlbare Unterkunft auf Koh Phangan finden, um zur Full Moon Party zu gehen, nehmen Maria aus Österreich und ich einen schönen Bungalow und beschließen, auf Koh Tao zu bleiben.
Wir rutschen gemeinsam mit der ganzen Tauchschule ins neue Jahr und lassen einen Lampion steigen. Eine schöne Nacht!

Samstag, 26. Dezember 2015

Ko Lan|ta (Thai: เกาะลันตา) Doppelinsel im Südwesten der Südregion von Thailand, Hauptsitz der Verwaltung des Landkreises (Amphoe)Ko Lanta inder Provinz Krabi

Auf der Suche nach einem ruhigen, gelassenem Strand mache ich mich auf den Weg nach Ko Lanta. Den Weg dahin lege ich mit einigen Mitreisenden in einem Minibus zurück, dessen Fahrer absolut wahnsinnig ist. In einem Affentempo heizt er über die wendigen Straßen und wagt spektakuläre Überholmanöver. Schon allein deshalb bin ich überglücklich, als ich am Long Beach ankomme!
Nachdem ich in meinem mehr oder weniger schönen Hostel eingecheckt habe, geht es natürlich gleich zum Strand, der nur wenige Gehminuten entfernt ist.
Ganz anders als der Strand in Ao Nang, ist der Long Beach von Ko Lanta durch einige Bungalow-Anlagen und Cafés vom Trubel der Hauptstraße getrennt. Ich setze mich auf ein Sitzkissen und bestelle ein Curry, während ich der Reggae-Musik einiger Strandbars lausche. Hier kann ich endlich mal wieder richtig ausspannen!
Zurück im Hostel treffe ich auf Abs und gemeinsam mit einigen anderen Reisenden gehen wir etwas essen. Wir entscheiden uns für ein unscheinbares Straßenlokal mit Plastikstühlen und drei verschiedenen Küchenwägen. Mein frisch gegrillter Fisch ist köstlich!
Ausklingen lassen wir den Abend in einer Bar mit Livemusik, die gleichzeitig noch Schmuck und Taschen verkauft und deren Wände mit Glasflaschen verziert sind.
Am nächsten Morgen stehe ich früh auf um meine metzten Stunden auf Koh Lanta noch genießen zu können, bevor es um 11 Uhr wieder zurück nach Krabi geht. Im Suza-Café mit Obstsalat und Karottenkuchen (total thailändisch, ich weiß!) merke ich, wie ich entspanne, während ich dem Rauschen der Wellen lausche.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Ao Nang (Thai อ่าวนาง, etwa „Damen-Bucht“), Ort in der Provinz Krabi in Süd-Thailand, auch Verwaltungssitz und größter Ort der gleichnamigenGemeinde (Tambon) im Bezirk (Amphoe) Mueang Krabi

 Nachdem ich mich am Ao Nang Beach in Krabi etwas umgesehen habe, und von dem Laerm, der zum Einen von der anliegenden Strasse und zum Anderen von den unheimlich lauten Longtailbooten im Wasser verursacht wird, buche ich die 7-Islands-Sunset-Tour, bei der ich die Strände leerer erwarte, als am Tag.
(Später, als ich meine Weiterreise in einer anderen Touristeninformation organisiert habe, bemerke ich, dass Vergleichen sich immer lohnt. 800 Baht mehr habe ich gezahlt für die gleiche Tour! Scheint, als würden die Büros die näher am Strand gelegen sind, höhere Preise verlangen.)
Ich werde von meinem Hostel abgeholt und zum Hafen gefahren, wo wir Schnorchelausrüstung ausleihen und Snacks kaufen können bevor es auf das Boot geht.
Drei Mädchen aus Großbrittanien und ich, bekommen von dem netten Tourguide einen Platz vorne auf dem Deck angeboten, von dem wir tolle Aussicht haben aber auch ordentlich in der Sonne brutzeln.
Das ist jedoch nicht schlimm, da wir bald bei unserem ersten Schnorchelspot ankommen. Ich entdecke farbenfrohe Fische zwischen den Korallen. Im Wasser kann man unheimlich weit sehen, so klar ist es.
Am Besten gefällt mir Tub-Island, eigentlich zwei Inseln, die bei Ebbe über eine Sandbank verbunden sind. Leider habe ich genau bei diesem Bootsstopp meine Kamera nicht mitgenommen!
Bei einem weiteren Stopp dürfen wie uns im Cliff Climbing versuchen. Als es unser Tourguide vormacht, sieht das Hinaufklettern total einfach aus, als wir es ihm nachmachen wollen schaffen wir jedoch nicht mal die Hälfte.
Zum Abendessen gibt es ein sehr minimalistisches Buffet aber nun gut, wir sind ja auch nicht zum Essen hier. Ich bediene mich reichlich an der supersüßen Ananas. Mit vollem Bauch geht es ein Pasr Schritte weiter zur Feuershow unserer Tourguides. Es ist nicht wirklich eine "Show". Es sieht eher aus, als würden die Männer und Frauen zu lauter Musik üben, mit dem Feuer umzugehen. Ich persönlich finde das nicht schlecht ,aber hatte wahrscheinlich eine Choreografie erwartet.
Das Highlight des Abends ereignet sich für mich leider im Boot und nicht im Wasser, weil ich mich nochmal umziehen will: fluoreszierendes Plankton! Wenn man es berührt, leuchtet es. Unsere Tourguides leeren für die, die nicht mehr schnorcheln wollen, Eimer mit dem Seewasser im Gang aus sodass der Boden aussieht, wie ein Himmel voller Sternschnuppen.
Definitiv ein ereignisreicher Tag, an dem ich viel gesehen habe!

Pai (Thai: ปาย), kleine Stadt in Nordthailands Mae Hong SonProvinz,nahe der Grenze zu Myanmar

Immernoch zu aengstlich, einen Roller zu mieten aber gleichzeitig bereit, Pai zu erkunden, mache ich mich mal wieder zu Fuss auf den Weg zum Pam Bok Wasserfall und dem Pai Canyon. Schnell erkenne ich, dass es auch in Pai keine Wanderwege gibt und ich die Strecke in der prallen Sonne neben der staubigen Strasse zuruecklegen muss.
Auch wenn die Aussicht unheimlich schoen ist, bin ich unheimlich froh, als Leonard und Wiebke aus Deutschland und der etwas verrueckte Cherno aus Argentinien mich auf ihren Rollern aufsammeln und mit zum Wasserfall nehmen. Dieser ist nicht besonders gross, aber sieht wunderschoen verwunschen aus.
 
 Nachdem wir uns im eiskalten Wasser abgekuehlt haben, geht es weiter zum Pai Canyon, um den Sonnenuntergang anzusehen. Der Weg durch die orangen Felsformationen laesst mich schmunzeln: In Deutschland duerfte man dem schmalen Pfad, der zu beiden Seiten steil abfaellt, nicht einmal zu Nahe kommen!
Am Abend treffe ich mich wieder mit Julita aus Polen und Jonathan aus Israel, die ich am Vortag kennengelernt hatte. Wir essen zu Abend im 'Mama Falafel', wo ich meinen ersten Jesus in Thailand zu sehen bekomme. Danach geht es in eine Bar, in der zwei Backpacker ein Livekonzert geben Das Maedchen nimmt zwischendurch ihre Stimme und der Junge seine Gitarrenmelodien auf, sodass sie mehrstimmig spielen koennen - ich bin ganz begeistert! Ausklingen lassen wir den Abend in der 'Don't Cry Bar', vor der nachts noch zwei gute Garkuechen die Backpacker erfreuen (hmmm diese Fruehlingsrollen!).
Der Tag hat mir so gut gefallen, dass ich beschließe, eine Nacht länger zu bleiben, als eigentlich geplant.
Mit ein paar Freunden geht es mit dem Motorroller in das chinesische Dorf. Dieses ist ziemlich klein aber man hat einen unheimlich schönen Blick auf die Landschaft rund um Pai.
Danach geht es zum nächsten Wasserfall. Dieser ist wesentlich größer als der, den ich am Tag zuvor besucht habe.
Wir klettern den Wasserfall ein Stückchen hinauf. Hier kann man sich wunderbar hinlegen, die Sonne genießen und dem Geplätscher des Wassers lauschen. Ich bin froh noch eine weitere Nacht hier zu sein.
Zurück in Pai setzen wir und ins Tik-Kitchen. Zwar ist das Restaurant nicht modern eingerichtet, noch gibt es gutes Wifi (DAS Werbemittel in Thailand!) aber das Essen ist sehr lecker und unheimlich günstig.
Unsere letzte Nacht beginnen wir wieder im Circus Hostel, von dem aus man einfach die schönste Aussicht hat - sogar aus dem Pool, wenn man will! - bei einem kühlen Chang.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Pai (Thai: ปาย), kleine Stadt in Northailands Mae Hong Son Provinz,nahe der Grenze zu Myanmar

Am Mittwoch geht es für mich auf nach Pai, eine kleine Stadt im Norden Thailands, die von Backpackern hoch gelobt wird. Die 3 Stunden mit über 700 Kurven überstehen 90% unseres Minivans unbeschadet. Angekommen in Pai beziehe ich meinen Dorm im Common Grounds, finde ein tolles Café, das 611, und genieße die Aussicht auf die Berge, die Pai umgeben.
An diesem Abend besuche ich auch die Walking Street von Pai, wo ich einen tollen Veggiewrap esse. Karotte, rote Beete, Salat, Avocado und Sonnenblumenkerne mit Erdnusssoße in Reispapier eingewickelt - yummy!
Den Abend lassen wir in der Bungalowanlage The Giant ausklingen. Neben einem riesigen hölzernen Weihnachtsbaumersatz sitzen wir um ein Lagerfeuer herum, trinken Chang und lauschen den Klängen einer Gitarre.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Chiang Mai, auch Chiengmai, Xiang Mai oder Kiangmai, Thai เชียงใหม่,wegen landschaftlicher Schönheit auch Rose des Nordens

Da ich an diesem Morgen recht spät aufstehe und um 16:30 bereits wieder für meinen Kochkurs aufgelesen würde, beschließe ich Chiang Mai zu Fuß zu erkunden, ganz ohne Plan. Mich In Cafés zu setzen, die mir gefallen, Tempel zu besuchen, über die ich stolpere, Dinge zu kaufen, die ich schön finde.
Ich esse Sticky Rice with Mango im "eat and travel" (leider war es da viel zu laut, wegen der Straße!), Mangoshake mit Mangoeis im "Lamango" und Mandel-Brownies im "Into The Woods". Ich kaufe auch einiges Obst auf dem Markt, bemerke später jedoch, dass ich es irgendwo liegen gelassen haben muss (Typisch, zum Glueck ist der Kopf angewachsen!).
Wie in Chiang Mai üblich komme ich auch an vielen Tempeln vorbei, die ich dank meines auf dem Markt erstandenen "Tempelrockes" besichtigen darf.
Als ich wieder im Hostel ankomme, wartet der Fahrer, der mich zur Akha Cooking Class bringen wird, bereits.
Die Akha sind übrigens ein Bergvolk Südostasiens.
Zur Vorspeise Papaya-Salat und Frühlingsrolle, Kürbis in klarer Suppe und Salat mit Erdnüssen, Gemüse süß-sauer, Curry mit selbstgemachter Currypaste, Sticky Rice zum Nachtisch - so viel zu probieren! Ausser mir ist nur ein anderes Mädchen da, sodass unsere Kochlehrerin, die die Tochter eines früheren Stammesanführer ist, sehr gut auf uns eingehen kann.
Zum Schluss kriegen wir noch ein Heftchen mit den Rezepten und eine kleine Packung, mit den getrockneten Zutaten der Currypaste, sodass wir Zuhause weiterkochen können.
In diesem Moment kann ich nicht mehr an Essen denken, aber etwas anderem als meiner Figur wird der Kurs nicht geschadet haben!

Chiang Mai, auch Chiengmai, Xiang Mai oder Kiangmai, Thai เชียงใหม่,wegen landschaftlicher Schönheit auch Rose des Nordens

Heute soll es zum Wat Phra That Doi gehen, einem Tempel, von dem aus man eine tolle Sicht auf Chiang Mai haben soll. Ich beschließe bis aus der Stadt raus mit dem Taxi zu fahren und von da aus die drei Stunden zu laufen. Denkste! Vergeblich mache ich mich auf die Suche nach dem Fußweg, der zum Tempel führt und stolpere dabei über einen total idyllischen Wasserfall.
Also doch an der Straße entlang. Nach wenigen Minuten stoße ich auf ein Mädchen mit ihrem Roller, das gerade eine Essenspause macht. Ohne dass ich sie frage, lädt sich mich einauf ihrem Roller mitzufragen und, warum auch immer, willige ich ein.
Auf dem Weg wird mir klar, dass nicht mein mangelhafter Orientierungssinn daran Schuld ist, dass ich den Fußweg nicht gefunden habe. "Share the road!", heißt es auf den Straßenschildern, darunter ein Auto-, ein Motorrad-, ein Fahrrad- und ein Fußgängerzeichen. Ausserdem geht es lange in steilen Windungen bergauf und ich bin noch glücklicher, in diesem Moment hinten auf dem Moped zu sitzen.
Oben angekommen will das nette Mädchen noch nicht mal Geld annehmen. Was habe ich für ein Glück!
Der Tempel an sich ist sehr protzig und total überlaufen von Touristen, Leider scheren manche sich nicht mal darum, angemessen gekleidet zu sein. Die Aussicht auf Chiang Mai ist aber genial!
Zurück in meinem neuen Hostel, dem Deejai Backpackers, werde ich von Matt angesprochen, mit dem ich dann auf den Anusarn Markt gehe. Dort essen wir tolles Eis und ich lege mir einen neuen Rucksack zu. Für umgerechnet unter 5€! Hach Thailand!

Montag, 14. Dezember 2015

Chiang Mai, auch Chiengmai, Xiang Mai oder Kiangmai, Thai เชียงใหม่,wegen landschaftlicher Schönheit auch Rose des Nordens

Zum Frühstück beschließe ich heute in das Restaurant Woo zu gehen, dass mir die Spanierin Azahara, die ich in Bangkok kennengelernt habe, empfohlen hat.
Schon als ich den Laden von aussen sehe breitet sich ein Grinsen auf meinem Gesicht aus. "Ein typischer Amelie-Laden", würde Jonas sagen, "Vintage!", wäre das belustigte Kommentar meines Vaters.
Das Restaurant ist mit verschiedenen Stühlen und unheimlich vielen Pflanzen eingerichtet. Auf der Speisekarte stehen Kuchen, Kaffee, Tee, Smoothies aber auch thailändische und westliche Hauptspeisen. Ich bestelle einen Iced Thai Tea, in den ich mich schon im Yim verliebt hatte.
Danach geht es in die Nimmanahaemin Road und ihre Nebengässchen. Das Viertel ist bekannt für seine niedlichen Cafés und Shops. Ich finde einige Läden, in denen Künstler toll verzierte Taschen, Schuhe und Kleider verkaufen und lege mir ein neues Portemonnaie zu. Dabei könnte ich noch so viel mehr kaufen!
Am Abend mache ich auf den Weg zur Sunday Walking Street. Dabei handelt es sich um den größten Markt in Chiang Mai - Ich habe bestimmt zwei Stunden gebraucht um ihn zu durchqueren! Es gibt Essen, Taschen, Kleidung, Gemälde, Dekoration, und und und.

Samstag, 12. Dezember 2015

Chiang Mai, auch Chiengmai, Xiang Mai oder Kiangmai, Thai เชียงใหม่,wegen landschaftlicher Schönheit auch Rose des Nordens

Der Wecker klingelt um 6:30. Nachdem ich mich so leise wie möglich zurechtgemacht habe (in Chiang Mai habe ich endlich eine Mitbewohnerin), mache ich mich in der noch tiefstehenden Sonne auf den Weg zum Büro des Elephant Nature Park.
Elefanten werden in Thailand viel missbraucht. Die Menschen lassen sie arbeiten, zum Beispiel in Wäldern, im Zirkus, auf der Straße (um den Menschen beim Betteln zu unterstützen) oder in Elefantencamps, wo sie schwere Metallgestelle auf dem Rücken tragen müssen, obwohl sie dafür garnicht die richtigen Muskeln haben.
 Im Elephant Nature Park werden genau diese Tieres befreit. Es gibt keine Shows, es wird nicht geritten, die Tiere werden belphne, wenn sie etwas Richtige machen, nicht bestraft, wenn das nicht der Fall ist. Neben Elefanten leben auch noch gerettete Katzen, Hunde und Wasserbüffel dort, die nach langem Leiden wieder Freiheit und Zuneigung erfahren.
Nachdem unsere Gruppe von zwei deutschen und zwei kanadischen Pärchen - dazwischen ich - mit dem Minibus im Park ankommt, dürfen wir zunächst einen Elefanten mit Kürbis und Wassermelone füttern. Wenn ich mit Kürbis arbeite, kriege ich das Fruchtfleisch kaum mit einem scharfen Messer auseinander. Ein Elefant verschlingt einen riesigen Wäschekorb voll in wenigen Minuten. Es ist zu spüren, was für eine Kraft allein schon Rüssel und Kiefer haben.
Enttäuscht vom leeren Korb verschwindet der Elefant wieder und wir gehen los, um seine Artgenossen kennenzulernen und zu erfahren warum sie im Camp sind. Da gibt es Fälle mit von Landmienen zersprengten Füßen, Betteln auf überfüllten Straßen und vom Scheinwerferlicht erblindeten Tieren. Besonders schlimm ist die Geschichte einer Elefantendame, die währen der Arbeit auf einem hohen Berg ihr Kind zur Welt brachte, Das Kind stürzte den steilen Hang hinunter, es war nicht mehr zu retten. Die Mutter weiherte sich nun, weiterzuarbeiten, sodass ihr Besitzer in ihr Auge schoss. Furchtbar!
Nach seinen Erzählungen ermuntert uns unser Tourguide, Fotos mit den Elefanten zu machen und sie zu streicheln.
Es folgt ein unheimlich gutes thailändisches Buffet, bevor es runter zum Fluss geht um die Elefanten zu duschen. Wir kriegen Plastikeimer und sollen die Tiere von oben bis unten nass spritzen. So gut, wie ich beim Werfen bin, bin ich selber am Ende fast genauso nass.
Die Tour neigt sich dem Ende zu und wir lernen die Elefantenbabys kennen. Eines ist im Elephant Nature Camp geboren. Die Volunteers nehmen das als Zeichen, dass die Elefanten sich wohlfühlen.
Das Camp ist eine wunderbare Möglichkeit, den grauen Riesen besonders nahe zu kommen, ohne ihnen zu schaden. Diese Tagestour würde ich immer wieder machen!


Mittwoch, 9. Dezember 2015

Bang|kok, thailändisch offiziell Krung Thep Maha Nakhon, Thai:กรุงเทพมหานคร

Das Erste, das mir auffällt als wir im Landeanflug über Thailand fliegen, sind die vielen blauen Dächer. Noch nirgendwo sonst habe ich so unfassbar viele blaue Dächer auf einem Fleck gesehen. Ausserdem natürlich die Sonne. Durch die Flugzeugwände meine ich schon zu spüren, dass sich ein heißer Tag anbahnt. Die Vorahnung bewahrheitet sich, als ich nach der Immigration meinen gefühlt 100 Kilo schweren Rucksack versuche zum nächstgelegenen Geldautomaten zu buchsieren - ich schwitze. Wer auch schwitzt, ist Juan. Glücklicherweise muss er, ebenso wie ich, vom Airport Raillink aus weiterreisen, weshalb wir uns zusammen auf die Suche begeben.
In das Hostel eingecheckt und aufgefrischt treffen wir uns später wieder in der Khaosan Road. Viele gleichgesinnte junge Backpacker tummeln sich hier, trinken ihr kühles 'Chang' und werden dabei von Verkäufern und Verkäuferinnen belagert, die Instrumente, Zigarettenverpackungen, Schmuck und andere merkwürdige Dinge versuchen an den Mann zu bringen.
Je später es wird, desto mehr Garküchen findet man im Viertel. Ich esse ein leckeres Pad Thai und als Nachttisch unheimlich aromatische Ananas.
Todmüde begebe ich mich schon früh auf den Heimweg.
Als ich nach dem Aufstehen in das Foyer meines Hostels Yim Huai Khwang schlendere, fällt mir auf, was ich eigentlich für ein Glück habe. Sofort bin ich angetan von der aussergewöhnlichen Einrichtung und der unheimlich freundlichen Art des Teams.
Ich beschließe, den Tag ruhig zu beginnen und bestelle einen Iced Thai Tea und eine frische Waffel mit Honig. Genial lecker und perfekt nach einer dank Jetlag kurzen Nacht!

Nach dem Frühstück mache ich mich auf zum Chatuchak Weekend Market. Klar, es ist kein Wochenende, aber auch unter der Woche kann man einige Stände besuchen. Eine enorme Vielfalt an Pflanzen erwartet mich. Außerdem gibt es Stände mit Getränken, Deko, Schmuck, .. alles was das Herz begehrt!
Nachdem ich mir ein Armband zugelegt und einen frischen, gekühlten Saft (eine Wonne bei der Hitze!) gegönnt habe, schlendere ich weiter und lande im Chatuchak Park, welcher ebenso auch Taubenpark heißen könnte.
Es gibt so viele Tauben, man kann sogar Körner kaufen um sie zu füttern! 
Anschließend lande ich wegen einer missverstandenen Wegbeschreibung in dem riesigen Einkaufszentrum 'Terminal 21', wo jedes Stockwerk einer Stadt nachempfunden ist. Telefonzellen im Stockwerk London, die Golden Gate Bridge (!!) im Stockwerk San Francisco, in diese Mall kommt man sicher nicht nur zum Einkaufen!
Zurück im Hostel treffe ich Azahara aus Spanien und Mink aus Thailand wieder, die gerade im Yim arbeiten. Sie laden mich ein, abends mit ihnen zum Train Market zu gehen. Definitiv eine gute Idee, sie zu begleiten! Auf den Markt scheinen nur sehr wenige Touristen zu gehen. Es kommt mir eher vor wie ein Festival, als wie ein Markt, weil neben den Ständen mit Essen (vor den Augen zubereitete Kokosnusseiscreme, Hühnerfüße, Sushi und viel mehr!), Kleidung und Accessoires Livebands vor Bars auftreten, die aus alten Autos gebaut wurden.
Azahara und ich sind sprachlos! Wir drei setzen uns in eine Bar die im zweiten Stock eines Gebäudes aus Containern liegt und von alten Kronleuchtern beleuchtet wird, um thailändisches Bier zu testen.
Ein gelungener Abend!