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Donnerstag, 17. September 2015

Kụnst|map|pe, aufklappbare Mappe, in der Kunstdrucke gesammelt sind


Schon lange war mir klar, dass ich nach der Schule etwas Kreatives studieren wollte. Vor dem Abi suchte ich deshalb nach Studiengängen, die mich interessierten, um mich für die bevorstehenden Prüfungen zu motivieren. Als ich auf den Studiengang "Kommunikationsdesign" stieß, hatte ich mein Ziel gefunden! Printmedien, Fotografie, Film - Der Studiengang kam mir sofort interessant und vielseitig vor.
Um an einer Hochschule oder Akademie angenommen zu werden, bewirbt man sich mit einer Mappe. Wenn diese gefällt, wird man meist zu einem Eignungstest eingeladen.
Aber was gefällt den Hochschulen?
Wie baue ich allgemein eine Mappe auf?
Und mit was muss ich beim Eignungstest rechnen?
Um all diese Fragen beantwortet zu kriegen, nahm ich an einem Mappenkurs der Mappenschule teil, bei dem ich auch das folgende Buch erhielt.


Als ich dem Leiter des Kurses ein paar meiner Bilder zeigte, die im Kunstleistungskurs entstanden waren, war dieser eher semi-überzeugt. "Also, das ist alles noch nichts für eine Mappe", sagte er kopfschüttelnd und ich schluckte. War ich wirklich richtig im Design-Bereich?
Im Verlauf des Kurses lernten wir Zeichenbasics, ausserdem wurden wir aber jeder persönlich zu unserer eigenen Mappe beraten. Durch Gespräche des Kursleiters mit den circa zehn Teilnehmern, fanden wir alle ein Thema für unsere Mappe und wussten, wie wir sie mit zukünftigen, ehemaligen und Projekten aus dem Mappenkurs würden füllen können. Auch über den Eignungstest wurden wir - so weit es eben ging - informiert.
Am Ende des Kurses fühlte ich mich in meiner Entscheidung, Kommunikationsdesign zu studieren, bestärkt und hatte ein viel sicheres Gefühl für die bevorstehene Füllung der Mappe!


Nun heißt es zeichnen, malen, fotografieren! Aber wenn einem so ein Knuffel dabei zusieht, wird das ja kein Problem sein:)
Wie sicher seid ihr euch schon mit euren Zukunftswünschen?
Habt ihr auch schon an einem Mappenkurs teilgenommen oder seid einfach so an einer Mappe?

Freitag, 19. Juni 2015

Kör|per|be|ma|lung, Nomen, bei Naturvölkern Schmückung des menschlichen Körpers mit (meist Erd-)Farben, dient als magischer Schutz, als Zeichen einer besonderen Stimmung oder einer besonderen Stellung


 Vor kurzem kam eine Mitschülerin aus meinem Kunstkurs mit braun verzierten Armen und Händen in die Schule. Sie hatte sich Henna-Farbe im Internet bestellt, Vorlagen herausgesucht und dann selbst bemalt. Seit langem schon möchte ich mich tättowieren lassen, am liebsten mit einem detailreichen Mandala-Tattoo. Da ich aber als Aupair verreisen möchte, sollte ich bis nach der Beschäftigung warten. Da kam mir die Idee mit dem Henna gerade recht: Ich fing an mich im Internet schlau zu machen und stieß auf das Jagua-Gel.


Ich habe mich für Jagua-Gel entschieden, weil es nach dem Einwirken dunkelblau bis schwarz aussieht und nicht braun, wie Henna. Es gibt zwar auch schwarzes Henna, aber das kann schwere allergische Reaktionen auslösen. Das Jagua-Gel habe ich hier gekauft. Die Hauptlinien der Skizze, die ich davor angefertigt hatte, übertrug ich als erstes mit einem Filzstift auf Pergamentpapier. Das Papier drückte ich dann auf meinen angefeuchteten Arm und voilà! - ich hatte eine Vorlage. An dieser konnte ich mich dann orientieren als ich nach der Tube mit Jagua-Gel griff.
Nachdem alle Linien übertragen waren, musste die Farbe zwei bis drei Stunden trocknen, bevor man sie abwaschen konnte. "Nach dem Abwaschen wird das Tattoo nur noch schwach zu erkennen sein. Keine Sorge, die Farbe wird sich innerhalb der nächsten 12 Stunden in ein dunkelblaues bis schwarzes Tattoo entwickeln.", hieß es in der Anleitung aber nach dem Abwaschen war ich total geschockt. Man sah echt garnichts mehr von den feinen Linien, die ich mühselig aufgetragen hatte! Als ich mein Handgelenk mit Frischhaltefolie umwickelte, um die Farbe zu wärmen, machte ich mich innerlich schon darauf gefasst, dass das Tattoo auch am nächsten Morgen nicht zu sehen wäre.


Doch wie ihr seht hat alles gut funktioniert und ich durfte zu meiner Abizeugnisverleihung ein hübsches Jagua-Tattoo zur Schau stellen. Von der Farbe ist nach dem kleinen Tattoo übrigens noch mehr als die Hälfte übrig! Viel Spaß beim Ausprobieren:-)
Habt ihr euch auch schonmal mit Henna oder Jagua-Gel aufgehübscht?