Posts mit dem Label markt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label markt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Pai (Thai: ปาย), kleine Stadt in Northailands Mae Hong Son Provinz,nahe der Grenze zu Myanmar

Am Mittwoch geht es für mich auf nach Pai, eine kleine Stadt im Norden Thailands, die von Backpackern hoch gelobt wird. Die 3 Stunden mit über 700 Kurven überstehen 90% unseres Minivans unbeschadet. Angekommen in Pai beziehe ich meinen Dorm im Common Grounds, finde ein tolles Café, das 611, und genieße die Aussicht auf die Berge, die Pai umgeben.
An diesem Abend besuche ich auch die Walking Street von Pai, wo ich einen tollen Veggiewrap esse. Karotte, rote Beete, Salat, Avocado und Sonnenblumenkerne mit Erdnusssoße in Reispapier eingewickelt - yummy!
Den Abend lassen wir in der Bungalowanlage The Giant ausklingen. Neben einem riesigen hölzernen Weihnachtsbaumersatz sitzen wir um ein Lagerfeuer herum, trinken Chang und lauschen den Klängen einer Gitarre.

Montag, 14. Dezember 2015

Chiang Mai, auch Chiengmai, Xiang Mai oder Kiangmai, Thai เชียงใหม่,wegen landschaftlicher Schönheit auch Rose des Nordens

Zum Frühstück beschließe ich heute in das Restaurant Woo zu gehen, dass mir die Spanierin Azahara, die ich in Bangkok kennengelernt habe, empfohlen hat.
Schon als ich den Laden von aussen sehe breitet sich ein Grinsen auf meinem Gesicht aus. "Ein typischer Amelie-Laden", würde Jonas sagen, "Vintage!", wäre das belustigte Kommentar meines Vaters.
Das Restaurant ist mit verschiedenen Stühlen und unheimlich vielen Pflanzen eingerichtet. Auf der Speisekarte stehen Kuchen, Kaffee, Tee, Smoothies aber auch thailändische und westliche Hauptspeisen. Ich bestelle einen Iced Thai Tea, in den ich mich schon im Yim verliebt hatte.
Danach geht es in die Nimmanahaemin Road und ihre Nebengässchen. Das Viertel ist bekannt für seine niedlichen Cafés und Shops. Ich finde einige Läden, in denen Künstler toll verzierte Taschen, Schuhe und Kleider verkaufen und lege mir ein neues Portemonnaie zu. Dabei könnte ich noch so viel mehr kaufen!
Am Abend mache ich auf den Weg zur Sunday Walking Street. Dabei handelt es sich um den größten Markt in Chiang Mai - Ich habe bestimmt zwei Stunden gebraucht um ihn zu durchqueren! Es gibt Essen, Taschen, Kleidung, Gemälde, Dekoration, und und und.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Bang|kok, thailändisch offiziell Krung Thep Maha Nakhon, Thai:กรุงเทพมหานคร

Das Erste, das mir auffällt als wir im Landeanflug über Thailand fliegen, sind die vielen blauen Dächer. Noch nirgendwo sonst habe ich so unfassbar viele blaue Dächer auf einem Fleck gesehen. Ausserdem natürlich die Sonne. Durch die Flugzeugwände meine ich schon zu spüren, dass sich ein heißer Tag anbahnt. Die Vorahnung bewahrheitet sich, als ich nach der Immigration meinen gefühlt 100 Kilo schweren Rucksack versuche zum nächstgelegenen Geldautomaten zu buchsieren - ich schwitze. Wer auch schwitzt, ist Juan. Glücklicherweise muss er, ebenso wie ich, vom Airport Raillink aus weiterreisen, weshalb wir uns zusammen auf die Suche begeben.
In das Hostel eingecheckt und aufgefrischt treffen wir uns später wieder in der Khaosan Road. Viele gleichgesinnte junge Backpacker tummeln sich hier, trinken ihr kühles 'Chang' und werden dabei von Verkäufern und Verkäuferinnen belagert, die Instrumente, Zigarettenverpackungen, Schmuck und andere merkwürdige Dinge versuchen an den Mann zu bringen.
Je später es wird, desto mehr Garküchen findet man im Viertel. Ich esse ein leckeres Pad Thai und als Nachttisch unheimlich aromatische Ananas.
Todmüde begebe ich mich schon früh auf den Heimweg.
Als ich nach dem Aufstehen in das Foyer meines Hostels Yim Huai Khwang schlendere, fällt mir auf, was ich eigentlich für ein Glück habe. Sofort bin ich angetan von der aussergewöhnlichen Einrichtung und der unheimlich freundlichen Art des Teams.
Ich beschließe, den Tag ruhig zu beginnen und bestelle einen Iced Thai Tea und eine frische Waffel mit Honig. Genial lecker und perfekt nach einer dank Jetlag kurzen Nacht!

Nach dem Frühstück mache ich mich auf zum Chatuchak Weekend Market. Klar, es ist kein Wochenende, aber auch unter der Woche kann man einige Stände besuchen. Eine enorme Vielfalt an Pflanzen erwartet mich. Außerdem gibt es Stände mit Getränken, Deko, Schmuck, .. alles was das Herz begehrt!
Nachdem ich mir ein Armband zugelegt und einen frischen, gekühlten Saft (eine Wonne bei der Hitze!) gegönnt habe, schlendere ich weiter und lande im Chatuchak Park, welcher ebenso auch Taubenpark heißen könnte.
Es gibt so viele Tauben, man kann sogar Körner kaufen um sie zu füttern! 
Anschließend lande ich wegen einer missverstandenen Wegbeschreibung in dem riesigen Einkaufszentrum 'Terminal 21', wo jedes Stockwerk einer Stadt nachempfunden ist. Telefonzellen im Stockwerk London, die Golden Gate Bridge (!!) im Stockwerk San Francisco, in diese Mall kommt man sicher nicht nur zum Einkaufen!
Zurück im Hostel treffe ich Azahara aus Spanien und Mink aus Thailand wieder, die gerade im Yim arbeiten. Sie laden mich ein, abends mit ihnen zum Train Market zu gehen. Definitiv eine gute Idee, sie zu begleiten! Auf den Markt scheinen nur sehr wenige Touristen zu gehen. Es kommt mir eher vor wie ein Festival, als wie ein Markt, weil neben den Ständen mit Essen (vor den Augen zubereitete Kokosnusseiscreme, Hühnerfüße, Sushi und viel mehr!), Kleidung und Accessoires Livebands vor Bars auftreten, die aus alten Autos gebaut wurden.
Azahara und ich sind sprachlos! Wir drei setzen uns in eine Bar die im zweiten Stock eines Gebäudes aus Containern liegt und von alten Kronleuchtern beleuchtet wird, um thailändisches Bier zu testen.
Ein gelungener Abend!